Sonntag, 13. April 2014

wunderbardunkel.wunderbarkalt.

In diesem Raum. Der wunderbar dunkel und kalt
wird junges Leben ungebrochen nicht alt.
Die winselnden Lieder von geplatzten Träumen
erklingen hier in Zungen zu Schäumen -

in diesem Raum. Der wunderbar dunkel und kalt.
Wo die Lieben suchen schreiend Halt,
bis das letzte Wort, das sie nach mir senden,
mit Menschen fällt. Von ihren Händen

bleiben im Blute abgedrückt auf kalten Wänden
Zeugen der Kämpfe. Die in ihnen enden.

Zwischen Lieben an der Wand. Die wie Trophäen
lebendig wirkend nach dem Leben flehen
bleib ich regungslos. Einen Moment bloß stehen
und kann ihn im Spiegel vor mir sehen:

Diesen dunklen Raum. Und ein grinsender Spalt
spricht : „Einsam? Komm! Wir werden halt
einfach wunderbar dunkel! Und wunderbar kalt!
Ach komm wir werden! Gemeinsam nicht alt!“



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