Dienstag, 29. April 2014

Ich weiß es nicht

Im Spiegelbild fließen Tränen,
bis Morgens dann das Rollo kracht.
Sie schwinden mit dem Sehnen,
wie im Tage dann die Nacht.

Ich such und such, doch scheint es fort,
als läg’s mir fern, was einst so nah.
Ich habe Angst, es bleibt auch dort,
wenn man so tut, als war’s nie da.

Was mich dorthin zum Fenster drängt?
Selbst gewillt – ich kann’s nicht nennen.
Woran mein Herz wohl wirklich hängt,
lerne ich im Abschied kennen.

1 Kommentar:

penelopeulysses hat gesagt…

hallo,
ich weiß nicht, wie regelmäßig du deinen Blog besuchst, aber ich wollte dir auf jeden Fall mitteilen, dass ich einige deiner Gedichte gelesen und sie mir sehr gefallen haben. Ich betreibe selbst seit Kurzem einen Literaturblog. Er ist noch nicht ganz fertig, aber fast. Wenn du Lust hast, schau doch mal vorbei, ich würde mich freuen.
https://dietintenfisch.wordpress.com/

Vielen Dank!