Samstag, 8. März 2014

aufdieletztenanderbar

Es steht neben mir der Teufel stolz
feiert meinen Kopf aus Holz
während ich versagend nur
weitertanz auf meiner Tour
von der Klinge auf die Klippe
vom Stuhl auf's Dach über die Strippe
leer und ausgebrannt vor lauter Glut
ersauf ich selbst im Herzensblut.
Es steht mir bis Unterkante Oberlippe
im Kopf ein Loch, in der Hand eine Schippe;
ich stehe hier und würd gern graben
habe nur noch Kraft im Steh'n zu darben.

Und seh wie wir uns morgen hassen,
weil wir uns bis heut verpassen.
Ich will zurück und mache weiter
Teufel springt wie'n Kind so heiter,
bis ich denk: Der Typ? Ehrlich?
Der war wirklich mal gefährlich?
Nun steht er da und singt in Klarheit
Wort für Wort! Ungelogen! Nur die Wahrheit!
Wie wir Stück um Stück selbst das vergeben
was wir nie hatten und vielleicht nie  erleben.
Brüder! Schwestern! Lasst den Teufel machen!
Die arme Sau hat nur Dank uns gut lachen!
Früher Höllenfürst und Menschenquäler,
heute Buchhalter und Erbsenzähler,
wenn jeder alles gibt zum bittren Ende,
dann bleibt uns Stolz auch ohne Wende!

DIESER MITTELFINGER! FÜR DICH! DU PENNER!
ER IST! UND BLEIBT! UNSER GEMEINSAMER NENNER!

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