Samstag, 2. November 2013

Enigma (2 - Tyrannosaurus Ex)

Man kann dorthin heute Reisen schon buchen
wo man begann nach Intelligenzen zu suchen;
doch wird man auch im All nicht finden
was auf Erden dabei zu verschwinden!
Nehmt bloß ein Buch her und ihr seht,
was den Menschen in den Sternen steht:
Der mächtige Tyrannosaurus Rex
wäre auch ohne Eiszeit heute Ex
im Museum bloß noch aufgehängt
von Intelligenz lange verdrängt!
Denn was Mensch zuerst als Vogel erkannt
später dann Velociraptor genannt;
das hatte hinter einer kalten Stirn
ein den Artgenossen überlegenes Hirn;
die Evolution sah: Intelligenz im Kommen!
Hat den Beutetieren ihre Waffen genommen;
die Wissenschaft, sie fragt sich „Warum?“
Und ich denke mir: „Na, eben drum!“
Denn Mensch, du bist auch, wie du bist,
weil Darwinismus ein Holzweg ist!

Wäre die Evolution damals menschlich gewesen
wäre von kommender Klugheit bald man genesen:
Denn was fehlte noch? „Na, ist doch klar!
Bloß Rakete und Bazooka!“
Der Evolution, die damals schon klug war
ihr läge sicher jedoch eher nah:
Den Velociraptor um die Waffen zu stutzen,
um ihn zu zwingen sein Gehirn zu nutzen;
gäb ihm einen Zeh, dass er nicht falle
und nähme ihm so auch die Kralle!
So wäre er, weil sie die Waffen genommen
in der Nahrungskette oben angekommen.
Wenn wir selber denkend heut also wüssten
was Homo Sapiens Sapiens wissen müssten;
wenn es euch auch erscheint wie blanker Hohn;
die Evolution, sie zeigte damals es schon;
dann wären wir heut schon so weit, wie einst die Affen,
denn: Wo Intelligenz aufkeimt. Verschwinden die Waffen!


*Anmerkung, um WISSENSCHAFTLICH BELEGTE INDIZIEN zu geben für das, was hoffentlich zu denken gibt:

Die Wissenschaft selber sieht es als erwiesen an, dass in den Überresten des Velociraptors entwickelte Sinnesorgane erkannbar sind, die dabei waren, sich auf Kommunikation auszulegen. Was ein eindeutiges Indiz ist für die Entwicklung von Intelligenz.
Auch seine sich entwickelnden Arme, die man zuerst als Flügel annahm, sind ein Indiz für eine Lebensform, die dabei ist, sich in eine bestimmte Richtung weiterzuentwickeln.

Auch die „Entwaffnung“ ihrer Beutetiere ist keinesfalls aus der Luft gegriffen. Beispiel Triceratops: Die Hörner, die frontal gerichtet waren, um als Waffen eingesetzt werden zu können, begannen sich, gegen Ende der Dinosaurier-Epoche, nach außen auszuwachsen, im Prozess der Entwicklung eines Jungtieres. Und wurden somit als Waffen unbrauchbar.
Ebenso bildetete sich im Laufe dieses Prozesses der Nackenschild zurück, womit sie im Grunde genommen schutzlos und kampfunfähig wurden.

Das ist WISSENSCHAFTLICH BELEGT! Nicht aber wissenschaftlich begründet. Und im Prinzip auch nicht begründbar, mit der zu Grunde gelegten These „survival of the fittest“.

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